17.10.2016 11:06
Kategorie: News, Events, Vereinsanlässe
Von: HK

100 Jahre SV Seebach - Rückblick

von Hans Kohler


Das Jahr 2016 war im Rückblick wohl das Intensivste, was der Chronist in seiner 63-jährigen Mitgliedschaft beim SV Seebach erlebt hat. Im Spätsommer 2015 wurde ein OK zusammengestellt, um die Feierlichkeiten des Jubiläums zu organisieren. Der Vorstand hatte zuvor die Richtlinien und den Rahmen festgelegt. Auch in finanzieller Hinsicht konnte natürlich nicht aus dem Vollen geschöpft werden. Mit diesen Bedingungen konnte das OK, unter der Leitung von Paolo Vitale seine Arbeit aufnehmen. Ab September in wöchentlichen Sitzungen wurde zuerst festgelegt, wie wir das Jubiläum begehen wollten. Das OK legte alle Vorschläge auf den Tisch und suchte sich die Besten aus. Zuerst suchten wir ein Emblem, das das Jubiläumsjahr begleitet. Dann wurde festgelegt, wie wir zu Geld kommen, um alles zu finanzieren, ohne auf der Tasche des Vereines zu liegen. Dann wurden die Veranstaltungen bezeichnet, um die diversen Bewilligungen einzuholen. Für die Junioren begann das Jubiläum mit einem Besuch eines ZSC Matches im Hallenstadion. Der ZSC gab uns 100 Tickets als Geschenk. Als 2. Veranstaltung konnten wir auf die Hilfe des FCZ und des FC Unterstrass zählen. Der FC Zürich sponserte 100 Eintrittskarten für das Meisterschaftsspiel vom 16. April gegen Luzern. Der Besuch dieses Spiels wurde mit einer Wanderung von Seebach Eichrain bis zum Letzigrundstadion verbunden. Um eine verdiente Pause zu machen, gab uns der FC Unterstass Gelegenheit, auf ihrem Sportplatz Steinkluppe eine Grillparty abzuhalten. Bei Wurst und Brot und diversen Getränken, begingen die Dutzenden Wanderer, vom jüngsten Junior bis zum ältesten Veteran, begleitet von vielen Frauen eine ausgiebige Pause. Nach einer Stunde setzten sie ihre Wanderung fort. Nach dem Spiel folgte die gemeinsame Heimreise mit der VBZ, die dazu verbilligte Fahrkarten spendierte. Der Hauptevent wurde auf das Wochenende vom 24. – 26. Juni terminiert. Am Freitagabend fanden die offiziellen Feierlichkeiten im Saal des Hotel Landhus statt. Nach einem ausgiebigen Apéro im Garten, dislozierte die Festgesellschaft in den Saal. Dort begrüsste der Präsident Niko Schwarzäugl die 160 Gäste und wünschte ihnen einen guten Appetit zum Festmenü. Durch den Abend führte Archibald Brändli, ein in Seebach wohnhaften bekannten Alleinunterhalter. Die Festansprache hielt Hans Kohler. Darin wurden die 100 Jahre des SV Seebach zusammengefasst und aufgezeigt, was der Verein so alles erlebte. Der Samstag gehörte ganz den Junioren. Auf der Sportanlage EICHRAIN wurden in diversen Kategorien Turniere durchgeführt. Leider litten die Spieler und Zuschauer unter den Regengüssen. Da zur gleichen Zeit die Fussball Europameisterschaften liefen und die Schweizer Nationalmannschaft im Einsatz standen, liess das OK eine Publicviewing Apparatur aufstellen. Leider funktionierte dieser Apparat erst kurz vor dem Spielbeginn. So gingen viele Anwesende nach Hause um das Spiel zu sehen. Am Sonntag waren die Aktiven und Senioren/Veteranen am Werk. Zum Frühschoppenkonzert des Musikvereins Seebach kamen zu Beginn nur spärliche Zuschauer, was sich gegen Mittag änderte. Zum Ausklang spielte und sang Daniele Cataldi (unser Redaktor) zur Unterhaltung. Zum Abschluss feierte sich das OK selbst in einer lockeren Runde mit einem Spaghetti Essen beim neuen Sponsor Restaurant Rebstock. Viel zum guten Gelingen dieses Jubiläums haben die vielen Spenden, das Sportamt der Stadt Zürich, Grün Zürich und die vielen Helfer. Zum Schutz der Persönlichkeit verzichten wir hier auf die Auflistung der Spender. Den ausserordentlichen Dank ist ihnen gewiss. Folgende Personen im OK haben in 22 Sitzungen zum Gelingen beigetragen:
Paolo Vitale (Leitung), Christian Affolter, Roger Betschart, Vittorio Folino, Alex Hübsch, Maximilian Hübsch, Andreas Kalasch, Hans Kohler, José Martinez, Michael Schirmer, Niko Schwarzäugl, Gustav Treichler. Ihnen gebührt der Dank!
Für das Fortbestehen des SVS braucht es immer wieder Nachwuchs. Nicht nur im Fussball, auch für die Organisation. Es gibt viele Fussballer, die nach dem Ende ihrer Karriere den Verein verlassen, ohne sich Gedanken zu machen, ob sie eventuell etwas den Verein zurückgeben könnten. Denn das Hobby frönen ist das Eine. Die Bereitstellung der Anlagen, die Organisation des Trainings, der Spiele, ist das Andere. Hier könnte etwas zurückgegeben werden.