Supporter-Ausflug im Herbst 2020

Neu war der Ausgangspunkt für die Fahrt ins Blaue, der Treffpunkt in Seebach, das Machiavelli. Der Reisebus von Wäckerlin kam pünktlich zum abgemachten Platz neben dem Lokal. 17 Gäste und Supporter – trotz einigen Absagen infolge Corona – konnten mit Buskapitän René, nach Gipfeli und Kaffee, die Reise nach neun Uhr antreten. Nebel begleitete uns als wir die Autobahn von Seebach in Richtung Osten in Angriff nahmen. Es ging nach Winterthur, Wil und danach zur Ausfahrt Gossau. Der samstägliche Verkehr machte sich bemerkbar und der Car kam nur zögerlich durch den Ort von Bundesrätin Keller, die da auch in der Regierung sass. Mitten im Ort ging es rechts weg, steil hinauf in Richtung Herisau. Im Hauptort des Kantons AR angelangt, ging es im Schritttempo weiter, eine Kuhherde die von der Alp kam verhinderte ein zügigeres Weiterkommen.

Der nächste Treffpunkt musste um 11 Uhr erreich sein, was zu diesem Zeitpunkt fraglich war. Ausserhalb Herisau ging es dann wieder vorwärts über Hundwil nach Appenzell wo wir pünktlich die Brennerei des berühmt, berüchtigten Appenzeller Alpenbitter erreichten. Wir wurden von einer Mitarbeiterin empfangen und gleich in die Hygieneregel des Betriebs eingeführt, denn eine Besichtigung und Degustation war angesagt. Die Geschichte des Hauses wurde mit einem Film gezeigt und anschliessend durften wir den Rundgang mit interessanten Erklärungen von der Dame antreten. Blitzblanke Stahltanks, Bottiche und Brenngegenstände trafen wir an.

 

Auch die über 40 Kräuter wurden uns gezeigt, die es zur Herstellung des berühmten Alpenbitters braucht. Dann endlich konnten wir den Bitter sowie weitere abgewandte Produkte an der Degustation geniessen. Die Appetitanreger verfehlten ihre Wirkung nicht und René fuhr anschliessend mit dem Car zügig ins Zentrum, wo wir mit wenigen Schritten das traditionelle Hotel Restaurant Säntis erreichten. Blauer Himmel und in den umliegenden Gaststätten, beim Landsgemeindeplatz, hatte das Servicepersonal, im Freien alle Hände voll zu tun. Wir tafelten im Inneren der schönen Gaststube. Das Vier-Gang-Menü schmeckte und schon bald wurde zur Abfahrt gerufen. Die Fahrt führte uns durchs Appenzellische und das Toggenburg, über den Ricken in Richtung Zürich, wo wir kurz nach 17.00 Uhr unserenAusgangspunkt in Seebach wieder erreichten. Einige Teilnehmer liessen im „Machiavelli“, bei einem Getränk den herrlichen Tag noch Revue passieren.

Ein schöner Ausflug bleibt den zahlreichen mitgekommenen Supportern und Gäste in schöner Erinnerung.

 

Ernesto Peter

 

 

 

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