Quartierfest 2018 auf dem Buhnhügel in Seebach

Von Ernesto Peter

Das vom Quartier- und Sportverein Seebach organisierte Fest dauerte diesmal verkürzt. Eingebunden in das Quartierfest war wiederum die traditionelle Bundesfeier mit Festredner Jürg Müller, Präsident Verein Ortsgeschichte Seebach. Das Höhenfeuer fiel der Trockenheit zum Opfer. Es könnte der letzte 1. Augustanlass in dieser Art gewesen sein!

Das Fest auf dem Buhnhügel startete diesmal schon unter der Woche am Dienstag um 17.00 Uhr mit Festwirtschaft, Tombola, Grümpelturnier und später spielte das Trio Dezente. Die Plätze waren bei warmen Temperaturen bis tief in die Nacht hinein recht gut besetzt. Am 1. August wurden die Mitglieder des Gewerbevereins Seebach und der Supporter des SVS zum Apéro begrüsst.  Zum Matinee spielte die bekannte Band „Riverboat Stokers Old Time Jazzband“ ihre bekannten Stücke für die zahlreichen Jazzfans, die trotz grosser Hitze den Auftritt genossen.  In der Pause erklärte Hanna Schmid den Gästen den Sinn und Zweck der Ausstellung der Geschwister Höhenbückler auf dem Buhnhügel. Das „Grümpelturnier“ mit Frauenbeteiligung startete wie auch der Jassnachmittag. Das Trio Dezente sorgte am Abend erneut für gute Stimmung. Dann überraschte ein Gewitter über Seebach, wie ein Jahr zuvor, diesmal zu günstigster Zeit- kurz nach sechs Uhr- die zahlreichen Festbesucher. Die willkommene Abkühlung wurde sehr geschätzt. Zum Glück war der „Spuck“ nach gut 20 Minuten vorbei sodass dann bei angenehmer Temperatur der Festakt im gewohnten Rahmen ablief. Quartiervereins Präsident Andreas Wüst begrüsste den Festredner Jürg Müller, der die Wichtigkeit des Vereinslebens im Quartier in seiner Ansprache hervorhob. Das Doppelquartett des TV Seebach umrahmte mit ihren Musikvorträgen den Akt. Das Höhenfeuer musste infolge der Trockenheit ausfallen. Die Böller und Raketen hielten sich in Grenzen, der Aufruf in der Presse zeigte Wirkung.

Donnerstagabend für die Füchse
Den Donnerstabend hätte man sich sparen können, wenige Besucher fanden den Weg auf den Festplatz. Die freiwilligen Helfer des SV Seebach leisteten hervorragende Arbeit an diesen heissen Tagen. Der Besucherandrang über die ganze Dauer hielt sich aber in Grenzen gegenüber früheren Jahren. Auch die Ferien machten sich überall bemerkbar. Die Verantwortlichen dieses Anlasses müssen erneut über die Bücher gehen, denn der Aufwand und Ertrag stehen schon längst nicht mehr in einem guten Verhältnis, es muss nach Lösungen gesucht werden. Es wäre schade, wenn dieser Event aus dem Veranstaltungskalender gestrichen werden müsste. Organisator, Martin Strähl meinte auch: „Trotz der finanzieller Unterstützung des Quartiervereins muss das Gespräch über die Art und Weise des Festaktes breit gesucht werden!“

 

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